Sina Müller
Der Winter versetzt Pflanzen, Beete und ganze Gärten über Monate in einen Schlaf. Wer im nächsten Sommer wieder ein grünes Paradies erschaffen möchte, muss daher bereits im Frühjahr mit den Gartenarbeiten beginnen. Nur so erstrahlen Pflanzen, Blumenbeete und Gemüsegärten wieder in ihrer vollen Pracht. Gartenbesitzer können ihren Blick bereits gegen Februar nach draußen richten und mit einer Bestandsaufnahme von Garten und Gartengeräten beginnen. Ist der stärkste Frost vorüber, warten bereits die ersten Gartenarbeiten und es geht an das Umgraben der Beete. Anschließend verschiebt sich der Fokus auf die erste Aussaat sowie das Zurückschneiden von Bäumen, Sträuchern und Hecken. Der folgende Beitrag soll einen Überblick über die wichtigsten Gartenarbeiten geben, mit denen sich der Garten im Frühling vorbereiten lässt.
Der erste Schritt, um den Garten aus dem Winterschlaf zu erwecken, ist eine Bestandsaufnahme. Welche Pflanzen haben den Winter überlebt und welche sind eingegangen? Es lohnt sich, genau hinzusehen, denn nicht alles, was auf den ersten Blick abgestorben wirkt, ist auch wirklich eingegangen. Bambus rollt sich bei Frost beispielsweise zusammen und lässt sich durch großzügiges Gießen wiederbeleben. Andere Pflanzen brauchen lediglich einen Rückschnitt und etwas Dünger. Bei hochgefrorenen Exemplaren sollte man außerdem den Boden leicht andrücken. Wer sich zusätzlich jetzt schon mit Unkraut und ungebetenen Gästen befasst, erspart sich in den Folgemonaten einiges an Arbeit.
Nach den Bestandsaufnahmen folgt das Umgraben der Beete. Insbesondere bei schweren Böden, die einen hohen Lehm- oder Tongehalt besitzen, ist das Auflockern wichtig. Wer die Beete nicht bereits im Herbst umgegraben hat, kann dies im Frühjahr nach dem gröbsten Frost nachholen. Anschließend harkt man die Erde glatt und entfernt Steine sowie Unkraut. Der frische Boden sollte außerdem eine kurze Ruhephase erhalten. In dieser Zeit können wichtige Mikroorganismen, die die Qualität des Bodens verbessern, wieder an die Oberfläche gelangen. Danach lassen sich die Beete neu bepflanzen und sind bereit für die erste Aussaat.
Sind die Beete umgegraben und bereit für eine neue Bepflanzung, kann die erste Aussaat erfolgen. Diese sorgt bereits früh im Jahr für leckere, selbst angebaute Lebensmittel und schöne Blumen. Einige Gemüsesamen lassen sich bereits Anfang März in der frischen Erde verteilen. Dabei sollten Gartenbesitzer auf den Mindestabstand zwischen den einzelnen Samen achten und diese nach dem Aussähen mit etwas Erde bedecken. Wer den Boden etwas andrückt, vermeidet außerdem, dass die Samen gleich beim ersten Gießen wegrutschen. Neben Zwiebeln, Karotten, Erbsen und Bohnen lassen sich auch Ringelblumen, Kornblumen und Schleierkraut direkt ins Freiland sähen. Sonnenblumen, Tomaten, Salat und Kohl fühlen sich hingegen auf der warmen Fensterbank oder in einem Gewächshaus wohl. Steigen die Temperaturen, können auch diese Pflanzen in die Freilandbeete umziehen.
Wenn Bäume, Sträucher oder Hecken den Garten zieren, sollte nach dem letzten Frost ein großzügiger Rückschnitt erfolgen. So erhalten umliegende Pflanzen mehr Licht und Raum für ihr Wachstum. Der Rückschnitt regt außerdem zu einem gleichmäßigen Wachstum und schöner Blüte an. Wer möchte, kann die meisten Hecken und Sträucher selbst in Form bringen. Neben der passenden Gartenschere empfiehlt sich für große Vorhaben eine elektrische Heckenschere, die die Arbeit erleichtert.
Der Frühling erweckt nicht nur den Garten aus seinem Winterschlaf, sondern auch alle notwendigen Gartengeräte. Zu diesen zählen sowohl Spaten und Gartenschere als auch elektrische Geräte wie die Heckenschere und der Rasenmäher. Wie auch bei den Gartenpflanzen empfiehlt sich zunächst eine genaue Bestandsaufnahme: Funktionieren alle Geräte? Haben sich Roststellen gebildet? Sind Scheren und Messer noch scharf?
Je nachdem, wie die Bestandsaufnahme ausfällt, reinigt man alle Werkzeuge und entfernt leichte Rostansätze. Anschließend kann man die Gartengeräte mit dem WD-40 Multifunktionsprodukt pflegen und vor Rost, Korrosion sowie Schäden an der Elektrik schützen. Zusätzlich sollte man die Geräte nach jedem Gebrauch richtig verstauen und sauber an einem trockenen Ort lagern. Damit man möglichst lange etwas von seinen Gartengeräten hat, empfehlen wir unsere Blogbeiträge zur richtigen Pflege und Lagerung der Werkzeuge.
Haftungsausschluss
Die für das WD-40 Multifunktionsprodukt dargestellten und beschriebenen Anwendungen wurden der WD-40 Company von den Anwendern selbst zur Verfügung gestellt. Diese Verwendungen wurden nicht von der WD-40 Company getestet und stellen keine Empfehlung für eine Verwendung durch die WD-40 Company dar. Bei der Verwendung von Produkten der Firma WD-40 sollte der gesunde Menschenverstand eingesetzt werden. Befolgen Sie immer die Anweisungen und beachten Sie die auf der Verpackung aufgedruckten Warnhinweise.