Nach dem Winter freut sich jeder Motorradfahrer darüber, seine Maschine wieder fahren zu können. Doch häufig treten plötzliche Probleme auf: durchhängende Ketten und defekte Glühlampen sind nur einige davon. Der WD-40 Guide zeigt, wie die häufigsten Probleme am Motorrad zu reparieren sind.
Motorrad reparieren: Die Vorbereitung und häufigsten Reparaturen
Bevor man beginnt, das Motorrad zu reparieren, sollte man einige Vorbereitungen treffen. Zuerst sollte man das Motorrad gründlich reinigen und auf ebenen Boden aufstellen oder -bocken. Unterlagen wie Zeitungen, eine alte Decke oder Pappe können Abhilfe schaffen, wenn Öl oder Fett auf den Untergrund tropft. Wer an einem Motorrad herumschraubt, sollte stets Handschuhe und je nach Reparatur auch eine Schutzbrille tragen. Häufig anfallende Arbeiten beim Motorrad reparieren sind Justierungen verschiedener Maschinenteile. Lenker, Hebel und Armaturen sollte man an die ergonomischen Bedürfnisse des Fahrers anpassen. So müssen zum Beispiel große Menschen häufig den Lenker etwas nach vorn stellen.
Eine zu straff gespannte Kette kann reißen oder zu Getriebeschäden führen, während eine lockere Kette abrutschen und verklemmen kann. Wer sein Motorrad reparieren möchte, muss sich häufig auch um den Wechsel der Glühlampen kümmern. Nach langer Benutzung treten hier oft Defekte auf, doch der Austausch ist einfach zu erledigen. Auch ein Ölwechsel ist regelmäßig von Bedeutung, denn die Schmierfähigkeit sinkt mit der Zeit. Außerdem sammelt sich mit der Zeit Dreck im Ölkreislauf, der für eine schlechtere Laufleistung sorgt.

Kette, Lenker und Armaturen am Motorrad reparieren: Anleitungen zum Anpassen
- ein Ring- oder Gabelschlüssel 8-14,
- ein Innensechskant 3-6
- eine ¼-Zoll-Ratsche mit Nüssen 8-14 und
- Kreuzschlitz-Aufsätze.
- Die Kette am Motorrad zu reparieren ist recht einfach, jedoch muss man zunächst das Kettenspiel messen. Das geschieht in eingefedertem, belasteten Zustand und an mehreren Stellen.
- Anschließend lockert der Fahrer die Einstellschraube und führt die Hinterachse nach hinten.
- Nun sollte man die Kette spannen. Sie sollte etwa einen Durchhang von zwei Zentimetern haben. Dies sollte man jedoch noch einmal nachlesen, da es hier auch auf den Hersteller ankommt.
Motorradpflege: Was sollte man regelmäßig wechseln
- ein Innensechskant 3-6,
- eine¼-Zoll-Ratsche mit Nüssen 8-14 und
- Kreuzschlitz-Aufsätze.
Der Ölwechsel läuft nun in mehreren Schritten ab:
- Die Verkleidungen werden freigelegt und das alte Öl abgelassen.
- Man löst die Ablassschraube und entfernt Ölfilter und Gehäuse.
- Nun können ein neuer Ölfilter und bestenfalls auch ein neuer Dichtring eingesetzt werden.
- Zuletzt schließt man die Ablassschraube und füllt neues Öl ein. Wichtig: Die Ablassschraube sollte man nicht zu festziehen, denn das Feingewinde kann leicht reißen.

Wie das WD-40 Multifunktionsprodukt helfen kann, das Motorrad zu reparieren
Mit dem WD-40 Multifunktionsprodukt kann man Fett, Ruß und Dreck vom Motorrad entfernen. Es schützt vor Korrosion, Rost und Feuchtigkeit und verhindert durch seine wasserverdrängende Wirkung Kurzschlüsse in der Elektrik. An Schrauben und anderen Metallteilen kann man außerdem Rost entfernen und vorbeugen. Das WD-40 Multifunktionsprodukt eignet sich für das Schmieren klemmender Verbindungsteile und erreicht auch tiefe und enge Stellen. Zudem funktioniert es perfekt für die Werkzeugpflege und hilft auf diese Weise dabei, das Motorrad zu reparieren. WD-40 hat außerdem eine eigene Produktserie entworfen, die sich eignet, um das Motorrad zu reparieren und zu warten.