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Guide: Autobatterie wechseln

Eine defekte Autobatterie gehört im Straßenverkehr Deutschlands zu den häufigsten Pannenursachen. Wenn diese versagt, ist es nicht mehr möglich das Auto zu starten, was natürlich das Worst-Case-Szenario für den Fahrer bedeutet. Man sollte deshalb seine Autobatterie regelmäßig überprüfen und ggf. wechseln, um sein Kraftfahrzeug fahrbereit und intakt zu halten. Meist können Fahrzeugbesitzer die Autobatterie selbst wechseln. Allerdings muss man bei dem Autobatterie Wechseln einige Punkte beachten, damit der Austausch problemlos gelingt.

Der richtige Zeitpunkt für das Autobatterie Wechseln

Man erkennt eine defekte Autobatterie ganz einfach daran, dass das Auto nicht mehr anspringt. Die Autobatterie ist dann oft unbrauchbar und eine Reparatur nicht mehr möglich. Man muss sie daher komplett austauschen.

Aus welchem Grund kann sich eine Autobatterie schnell entladen?

Zu den häufigsten Ursachen, warum man die Autobatterie wechseln mus, gehören kalte Wintertage, die für einen zu niedrigen Ladezustand sorgen. Hier würde die Autobatterie höhere Stromstärken benötigen als sonst, um das Fahrzeug wieder zum starten zu bringen. Man sollte beachten, dass die Ladekapazität der Batterie umso niedriger ist, je mehr Zeit der Motor zum Starten benötigt.

Wenn man das Auto über längere Zeit nicht benutzt, entlädt sich die Autobatterie ebenso vergleichsweise schnell. Ein längeres Stehenlassen des Autos von ca. zwei Wochen in der kalten Jahreszeit kann sehr unangenehme Folgen haben. Die Notwendigkeit, die Autobatterie zu wechseln, ist hier vorprogrammiert. Das Risiko des Versagens der Autobatterie ist dabei sehr hoch.

Ein Grund hierfür ist, dass einige elektrische Geräte im Auto auch im Stand Strom verbrauchen. Diesen ziehen sie natürlich nur von der Batterie, wenn der Motor nicht läuft. Sie ziehen so teilweise permanent Energie und entladen die Autobatterie mit der Zeit. Es hilft hier auch ebenfalls wenig, wenn man dauernd nur kurze Strecken mit dem Auto fährt. Die Batterie kann sich dabei nämlich nur schwer aufladen und verliert auf die Dauer an Leistung. Die Autobatterie wird hier durch die Sitzheizung oder falsch eingestellte Spannungsregler ebenfalls beeinträchtigt. Abgesehen davon sind Kurzstrecken für das Auto allgemein schlecht, man sollte immer wieder etwas längere Strecken von min. 30-50 km fahren.

Bei einer entladenen Autobatterie hilft es auch manchmal, wenn man sie einfach wieder vollständig auflädt. Es besteht also nicht immer gleich die Notwendigkeit, die Autobatterie zu wechseln. Wenn man etwas Wissen mitbringt, dürfte dies ohne Probleme gelingen, auch ohne Ausbau. Wenn die Batterie allerdings schon älter ist, lohnt sich oftmals ein frühzeitiger Wechsel.

 

Am besten die Autobatterie regelmäßig wechseln

Ein frühzeitiger bzw. regelmäßiger Wechsel lohnt sich jedoch immer. Die Autobatterie zu wechseln sollte man alle 5-7 Jahre vornehmen, um eine leere Autobatterie und ein unangenehmes Erlebnis zu vermeiden. Wenn man nicht mehr genau weiß, wann das letzte Wechseln der Autobatterie stattfand, bietet sich eine Überprüfung der Kapazität an. Hierfür verwendet man ein herkömmliches Multimeter.

Weitere Anzeichen, dass man die Autobatterie wechseln sollte können sein, dass das Fahrzeug erst beim zweiten oder dritten Versuch anspringt. Auch schwach leuchtende Scheinwerfer sind ein Anzeichen.

Guide: Autobatterie wechseln

Anleitung für das Autobatterie Wechseln

Spezielles Werkzeug braucht man für das Autobatterie Wechseln in der Regel nicht. Man benötigt jedoch einen Schraubenschlüssel bzw. Schraubendreher und eine Zange. Für das Trennen der alten Batterie kann man alternativ eine Ratsche verwenden, auf die man eine Nuss steckt. Häufig verwendet man hier einen Korrosionsschutz, sodass man austretende Säuren neutralisieren kann, um die Oxidation der Autobatterie-Kontakte zu vermeiden. Die Kontakte kann man allerdings auch mit dem WD-40 Specialist schnell wirkenden Kontaktspray reinigen.

Zu Beginn sollte man für eine sichere Arbeitsumgebung sorgen, sodass man keine anderen Personen und sich selbst gefährdet. Das heißt man parkt am besten auf einer freien, ebenen Fläche, die nicht befahren wird. Des Weiteren sollte man Abstand zu Flammen halten, nicht rauchen, Arbeitskleidung und Handschuhe tragen und die Stromzufuhr zum Auto unterbrechen.

Zur Vorbereitung für das Autobatterie Wechseln schaltet man alle elektrischen Bestandteile des Fahrzeugs aus, zudem natürlich den Motor.

 

Vorgehensweise beim Autobatterie Wechseln

Die folgende Anleitung sollte unbedingt in dieser Reihenfolge eingehalten werden. Anderenfalls kann es zu Kurzschlüssen oder Funkenflug kommen und der Motor so Schaden nehmen.

 

1. Schritt: Ausbauen der alten Batterie

Man erkennt die Batterie an ihrer Kastenform und an den zwei an ihr befindlichen Polen, an welche Kabel angeschlossen sind. Die Farben der Pole bei neuen Batterien sind oft rot und blau oder rot und schwarz. Der Pluspol ist immer der Rote. Sollte man jedoch erst Plus- oder Minuspol abziehen? Immer den Minuspol zuerst abklemmen, sonst kann es wie bereits gesagt zum Kurzschluss oder Funkenflug kommen. Man schraubt dann die Mutter vom Minuspol ab und zieht das schwarze Verbindungskabel ab. Dann löst man die Mutter vom Pluspol und entfernt das rote Kabel. Darauf löst man am Halterungssystem die Schrauben. Jetzt sollte die Autobatterie freigelegt sein und man kann sie herausnehmen.

 

2. Schritt: Einfügen der neuen Batterie

Man setzt hierzu den neuen Akkumulator in das Batteriefach ein und fixiert ihn. Anschließend einfach mit dem Halterungssystem und den Halterungsschrauben festziehen.

 

3. Schritt: Batterie anschließen

Beim Anschließen geht man in umgekehrter Reihenfolge vor. Sprich, man befestigt erst das rote Kabel am Pluspol, anschließend das schwarze Kabel am Minuspol. Jetzt sollte man das Einfetten der Kontakte mit dem WD-40 Multifunktionsprodukt vornehmen.

Man achte zusätzlich darauf, dass sich beim Wechseln die beiden Pole auf keinen Fall berühren! Sinnvoll ist es, die Autobatterie zweimal im Jahr überprüfen zu lassen, sodass man rechtzeitig Mängel erkennt.

 

Reinigen einer ausgelaufenen Batterie mit Hausmitteln

Korrosionen an der Batterie kann dazu führen, dass man die Autobatterie wechseln muss. Bevor man die Betterie wechselt, kann man aber probieren die Korrosionen mit dem WD-40 Multifunktionsprodukt zu entfernen.

 

WD-40 Specialist Motor Starter als äußerst nützliche Hilfe

Falls das Auto einmal nicht anspringt, sollte man nicht sofort den Kopf in den Sand stecken und die Autobatterie wechseln. Man sollte erst zum WD-40 SPECIALIST Motor Starter greifen. Dieser hat einen niedrigen Flammpunkt und verhilft vielen Motoren wieder auf die Sprünge. So kann man Motoren auch bei kaltem und feuchtem Wetter zum Start verhelfen. Das sorgt dafür, dass ein batterie- und motorfreundlicher Kaltstart durchgeführt wird. Außerdem funktioniert es auch bei sehr niedrigen Temperaturen von bis zu minus 20 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit.

Man sprüht das Produkt einfach in Lufteinlass- oder Luftfilter und fertig ist der Zaubertrick.  Einfacher geht es kaum. Es wirkt schnell und zuverlässig, auch bei kaltem Wetter und feuchter Witterung, was es sehr praktisch für den Anwender macht.

Die Reinigung des Motors vor und nach dem Batteriewechsel ist sehr wichtig. Hierzu kann man auf den Kunststoffoberflächen perfekt das WD-40 SPECIALIST Silikonglanzspray anwenden. Es sorgt für Sauberkeit und einen wunderbaren Glanz, insgesamt für ein tolles Ergebnis.

 

Entfernung von Rückständen an der Batterie oder Schmutz im Motorraum

Den WD-40 SPCIALIST Motor- und Kaltreiniger kann man dazu benutzen, Öl- und Fettrückstände schnell und effektiv vom Motor zu entfernen. Auch Korrosionen an der Batterie kann man so ganz einfach wegbekommen. Wenn man die Batterie wechselt, ist es essentiell, dass man die Batterie von Korrosionen befreit – auch das WD-40 Specialist Kontaktspray eignet sich hier. Wenn man schon dabei ist, die Batterie zu reinigen, kann man mit diesem praktischen Mittel auch gleich den Motorraum säubern. Dies wird immer wieder unterschätzt, ist jedoch sehr wichtig. Die Reinigung des Motorraums sollte bei jeder dritten Wäsche des Autos dabei sein, jedoch mindestens einmal in zwei Monaten.

Haftungsausschluss

Die für das WD-40 Multifunktionsprodukt dargestellten und beschriebenen Anwendungen wurden der WD-40 Company von den Anwendern selbst zur Verfügung gestellt. Diese Verwendungen wurden nicht von der WD-40 Company getestet und stellen keine Empfehlung für eine Verwendung durch die WD-40 Company dar. Bei der Verwendung von Produkten der Firma WD-40 sollte der gesunde Menschenverstand eingesetzt werden. Befolgen Sie immer die Anweisungen und beachten Sie die auf der Verpackung aufgedruckten Warnhinweise.

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