Marvin.Marten
Die Autobatterie ist das Herzstück deines Fahrzeugs – ohne sie läuft nichts. Besonders wichtig ist regelmäßige Pflege, damit du nicht plötzlich mit einem Auto dastehst, das nicht anspringen will. Die Batterie versorgt nicht nur den Starter mit Energie, sondern auch alle elektrischen Systeme deines Wagens. Moderne Batterien sind zwar wartungsärmer als frühere Modelle, trotzdem solltest du einige wichtige Pflegeschritte beachten. Dieser Leitfaden zeigt dir, wie du deine Autobatterie optimal pflegst und ihre Lebensdauer verlängerst.
Zunächst solltest du einen Blick auf die Batteriepole werfen. Entdeckst du weißlichen Staub? Das ist ein Zeichen für Oxidation! In diesem Fall musst du handeln: Löse und entferne die Polklemmen vorsichtig. Nimm dann einen Lappen und beseitige grobe Verschmutzungen. Anschließend bearbeitest du die Anschlüsse mit feinem Schleifpapier, um die Oxidationsschicht zu entfernen.
Danach kommt eine Messingbürste zum Einsatz – sie ist ideal, da sie das Metall nicht zerkratzt. Zum Schluss reinigst du auch das Innere der Polkappen mit einem Lappen. Wiederhole diesen Vorgang mehrmals für optimale Ergebnisse.
Nachdem du die gröbste Verschmutzung entfernt hast, geht es an die Feinarbeit. Hierfür empfiehlt sich ein spezielles Produkt für elektrische Kontakte. Das WD-40 SPECIALIST Kontaktspray ist dafür perfekt geeignet.
Sprühe es großzügig auf die Kabelschuhe und Anschlüsse. Der Vorteil dieses Sprays: Es dringt auch in schwer zugängliche Bereiche ein und trocknet schnell. Außerdem stellt es die elektrische Leitfähigkeit optimal wieder her und hinterlässt keine störenden Rückstände.
Bei der Batteriepflege darfst du den Korrosionsschutz auf keinen Fall vergessen. Sobald du Anzeichen von Oxidation siehst, solltest du das Multifunktionsprodukt WD-40 verwenden.
Dieses Wundermittel befreit das Metall nicht nur von Rost und Korrosion, sondern bietet auch langfristigen Schutz für deine Batterie. Obendrein verdrängt es Feuchtigkeit und entfernt hartnäckige Fett- und Teerflecken von allen Oberflächen. Behandle damit auch die Polklemmen für optimalen Schutz.
Besonders wichtig ist, dass die Batterieklemmen fest sitzen. Lockere Verbindungen führen zu Stromverlust, was das Starten erschwert und die Batterie schneller entlädt. Deshalb: Ziehe alle Muttern an den Klemmen ordentlich fest.
Bei anderen Verbindungen verwendest du Schrauben oder Bolzen, die ebenfalls gut angezogen sein sollten. Bevor du die Schutzkappen wieder aufsetzt, trage noch spezielles Isolierfett auf. Das verhindert nicht nur neue Oxidation, sondern sorgt auch für bessere Kontakte.
Eine regelmäßige Aufladung gehört zur Grundpflege jeder Autobatterie. Wusstest du, dass eine Standardbatterie zwischen 3 und 6 Jahren hält? Allerdings kann häufiges Kurzstreckenfahren die Lebensdauer drastisch verkürzen.
Tatsächlich entladen sich Batterien langsam, wenn das Auto nur selten benutzt wird. Die Lichtmaschine hat dann kaum Gelegenheit, sie wieder aufzuladen. Wenn dieser Zustand anhält, kann es zur sogenannten “Sulfatierung” kommen, was die Batterie dauerhaft schädigen kann.
Daher die wichtigste Regel: Lade deine Batterie regelmäßig auf! Am besten mit einem automatischen Ladegerät, das den Ladestrom richtig dosiert. Manche Geräte können sogar beginnende Sulfatierung rückgängig machen.
Falls deine Batterie zu schwach ist, um den Motor zu starten, verwende ein hochwertiges Ladegerät mit geringem Ladestrom (etwa 1/10 der maximalen Batteriekapazität). Diese schonende Ladung verhindert Schäden an den Batterieplatten und stoppt automatisch, wenn die Batterie voll ist. Das Beste daran: Du musst die Batterie nicht ausbauen – klemme einfach die Pole ab und schließe das Ladegerät an.
Manchmal ist es schon zu spät für regelmäßige Pflege, und die Batterie versagt plötzlich. In solchen Notfällen gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder du nutzt die Batterie eines anderen Autos oder eine spezielle Starterbatterie.
Für die Überbrückung mit einem anderen Auto benötigst du zwei Überbrückungskabel mit dem richtigen Querschnitt und Klemmen an den Enden. Das erste Kabel verbindet die beiden Pluspole, das zweite die Minuspole. Wichtig: Der Motor des Hilfswagens muss laufen, damit dein Auto anspringt.
Nach dem Start entfernst du die Kabel in umgekehrter Reihenfolge. Achte unbedingt darauf, dass die Klemmen nicht die Karosserie berühren – dadurch könnten gefährliche Funken entstehen!
Eine Alternative zum Überbrücken mit einem anderen Fahrzeug ist die Verwendung einer speziellen Starthilfebatterie. Diese tragbaren Geräte haben bereits Kabel mit Clips, die du direkt an deine Batteriepole anschließen kannst.
Verbinde die Starthilfe wie im vorherigen Schritt beschrieben und gib deiner entladenen Batterie den nötigen Schub. Sobald dein Auto läuft, klemme die Starthilfe wieder ab.
In beiden Überbrückungsfällen kann das WD-40 SPECIALIST Kontaktspray hilfreich sein, um einen besseren elektrischen Kontakt zu gewährleisten und die Anschlüsse zu säubern.
Haftungsausschluss
Die für das WD-40 Multifunktionsprodukt dargestellten und beschriebenen Anwendungen wurden der WD-40 Company von den Anwendern selbst zur Verfügung gestellt. Diese Verwendungen wurden nicht von der WD-40 Company getestet und stellen keine Empfehlung für eine Verwendung durch die WD-40 Company dar. Bei der Verwendung von Produkten der Firma WD-40 sollte der gesunde Menschenverstand eingesetzt werden. Befolgen Sie immer die Anweisungen und beachten Sie die auf der Verpackung aufgedruckten Warnhinweise.