Sina Müller
Der Winter ist für den Autobesitzer eine besonders tückische Jahreszeit. Schneematsch, Nässe, Kälte und Streusalz machen Unterboden und Karosserie zu schaffen. Schon der kleinste Lackschaden kann jetzt Rost eine Angriffsfläche bieten, welcher sich dann schnell weiterverbreitet. Rost ist ein Eisenoxid. Es entsteht, wenn ein Stoff aus Stahlblech, Stahl oder Eisen nass wird und mit dem Sauerstoff der Luft reagiert. Diesen Prozess begünstigen Schnee, Regen und Streusalz. Besonders gefährdete Stellen sind die Innenseiten der Motorhaube und der Heckklappe, die Verkleidung um Front- und Heckscheibe, Türen und Griffe, A-, B- und C-Säulen, Abgasanlage, der Tankdeckel von innen, die Radkästen von innen, der Kotflügel, die Reserveradmulde und die Zierleisten. Besonders häufig tritt sogenannter Flugrost auf. Dieser entsteht durch das Eindringen fremder Metallteilchen während der Oxidation, beispielsweise durch den Abrieb der Bremsen. Flugrost ist verhältnismäßig einfach zu beseitigen. Es gilt aber immer, unverzüglich jede Art von Rost am Auto zu entfernen.
Zunächst gilt es festzustellen, wo überall Rost am Auto ist und wie groß dieser Befall ist. Dabei ist zu beachten, dass rostige Stellen nicht immer sofort sichtbar sind. Je nach Ausmaß, sollte man entscheiden, ob man den Rost selbst beseitigt oder das Auto in die Werkstatt bringt. Kleine Stellen oder Flugrost kann man gegebenenfalls schnell und mit weniger Aufwand selbst beseitigen. Bei der Begutachtung empfiehlt es sich auch, auf Lackschäden und Kratzer zu achten, die anfällig für Rost sind. Diese sollte man gerade im Winter ebenfalls umgehend beseitigen, um Rostbildung zu vermeiden.
Auch wenn es schmerzlich sein mag: Stark verrostete Stellen muss man auf das blanke Blech abschleifen. Damit man auch nur die betroffene Stelle schleift, empfiehlt es sich diese mit Kreppband abzukleben. Das Schleifen beginnt zunächst mit einem Schleifpapier der Körnung 80 oder 150. Auf diese Weise sollte man sich bis zur Körnung 240 vorarbeiten. Bei größeren Stellen eignet sich auch eine Drahtbürste. Es dürfen keinerlei Rückstände von Rost oder Lack an der betroffenen Stelle zurückbleiben. Bei Rostlöchern muss man Spachtelmasse verwenden, die man anschließend ebenfalls zurecht schleift. Tragende Teile sollte man jedoch weder schleifen noch spachteln. Empfehlenswert hingegen ist es diese auszutauschen.
Ist das Auto nur von Flugrost befallen, geht es deutlich schneller. Ehe man jedoch beginnen kann, den Rost am Auto zu entfernen, muss man die betroffenen Stellen gründlich reinigen. Dazu benötigt man ein Tuch und eine Politur oder speziellen Flugrostentferner. Handelt es sich um hartnäckigen Rost, muss der bereits befallene Lack an dieser Stelle runter. Das reine Blech reinigt man am besten mit Waschbenzin oder Aceton. Anschließend trägt man Rostumwandler auf, der Rost in eine Eisenverbindung umwandelt.
Konnte man erfolgreich den Rost am Auto entfernen und die Stelle reinigen, muss man die betroffene Stelle grundieren und lackieren. Die Grundierung muss erst trocknen, ehe man mit dem Lackieren beginnen kann. Die Grundierung trägt man in mehreren (mindestens 2, besser 3 bis 5) Schichten auf. Zwischendurch sollte man diese immer wieder trocknen lassen. Anschließend folgt der Lack. Beim Aufsprühen ist darauf zu achten, dass man an einer Stelle nicht zu hoch dosiert. Andernfalls kann es zu sogenannten Läufern (Lackierfehlern) kommen. Zuletzt bringt man den Klarlack in mindestens 5 Schichten auf. Dieser bildet eine wichtige Schutzschicht.
Damit es gar nicht erst dazu kommt, dass man Rost am Auto entfernen muss, hilft eine gründliche Autopflege. Rost am Auto zu entfernen, ist zeitintensiv, schwierig und teuer, sofern man eine Autowerkstatt hinzuziehen muss. Das WD-40 Multifunktionsprodukt eignet sich zum Auftragen nach erfolgreicher Rostentfernung und um eine solche erst gar nicht nötig zu machen. Es verdrängt Feuchtigkeit, wirkt als Schmiermittel, schützt vor Korrosion und entfernt Rückstände wie Fett, Ruß, Schmutz oder Öl. Dabei gelangt es auch in kleine Ritzen und Zwischenräume. Außerdem ist die richtige Pflege des Autos generell wichtig. Deshalb haben wir in diesem Blogbeitrag einige Tipps parat.
Haftungsausschluss
Die für das WD-40 Multifunktionsprodukt dargestellten und beschriebenen Anwendungen wurden der WD-40 Company von den Anwendern selbst zur Verfügung gestellt. Diese Verwendungen wurden nicht von der WD-40 Company getestet und stellen keine Empfehlung für eine Verwendung durch die WD-40 Company dar. Bei der Verwendung von Produkten der Firma WD-40 sollte der gesunde Menschenverstand eingesetzt werden. Befolgen Sie immer die Anweisungen und beachten Sie die auf der Verpackung aufgedruckten Warnhinweise.