Sina Müller
Das Skifahren gehört zu den beliebtesten Wintersportarten und treibt jährlich unzählige Menschenmassen in die Berge. Fährt man den ganzen Tag mit seinen Skiern auf der Piste, belastet dies auch die besten Skier. Es ist daher wichtig, seine Skier richtig zu pflegen, sowohl während als auch nach der Saison. Auch auf die richtige Einlagerung sollte man nach der monatelangen Nutzung achten. So bleiben die Skier in Form und man kann sie im nächsten Jahr wieder einwandfrei nutzen. Um die Skier richtig pflegen zu können, gibt es einige Schritte, die man beachten muss. Angefangen bei der Reinigung, dem Schärfen und Wachsen, bis hin zum Vorbeugen von Rost und dem richtigen Einlagern der Skier. In dem folgenden Blogbeitrag haben wir die wichtigsten Schritte, um die Skier pflegen zu können, aufgelistet.
Damit man seine Skier richtig pflegen kann, muss man zunächst wissen, aus welchen Komponenten diese bestehen. Ein Ski besteht aus einem Spatel, einem Pad und einem Schwanz. Der Spatel ist der vordere Teil des Skis, der verhindert, dass er im Schnee versinkt. Der Skate ist der dünnste Teil des Skis in der Mitte und unter dem Schuh. Er bestimmt das Handling des Skis entsprechend seiner Breite. Schließlich wirkt sich die Ferse, der hintere Teil des Skis, entsprechend ihrer Steifigkeit (flexibel bis steif) auf den Kurvenausgang aus.
Die beiden Elemente, die zu kennen und regelmäßig zu warten sind, die Sohle und die Kanten. Die Skisohle, die in direktem Kontakt mit dem Schnee steht und hauptsächlich aus Polyethylen besteht, sollte man regelmäßig wachsen. Dies verbessert den Schneegriff der Skier und so auch das Gleiten.
Die Skikanten aus Metall, sind die Elemente, die auf jeder Seite des Skis angeordnet sind. Die Rolle der Kanten besteht darin, den Grip auf dem Schnee zu fördern, um das Fahrverhalten in Kurven zu verbessern.
Nach jeder Nutzung sollte man die Skier pflegen und reinigen. Hierfür reicht es in der Regel, die Skier nach der Fahrt abzutrocknen. Zusätzlich sollte man die Skier so aufstellen, dass eventuelle Überreste abfließen können. Bleiben hartnäckige Verschmutzungen auf ihnen zurück, ist es notwendig, die Skier gründlicher zu pflegen. Hierfür kann man zum Beispiel den WD-40 Universalreiniger oder einen anderen handelsüblichen Reiniger verwenden. Mit diesem sprüht man die Skier ein und spült ihn, nach kurzem Einwirken, wieder ab.
Um die Skier ausreichend zu pflegen, gehört es auch dazu, diese zu schärfen. Hierfür sollte man die Kanten zu Beginn der Saison mit den richtigen Geräten. Ist dies bereits am Ende der letzten Saison geschehen, kann man den Schritt nun weglassen. Um zu überprüfen, ob man die Kanten schärfen muss, kann man einfach mit dem Fingernagel über die Kanten fahren. Wenn der Nagel nicht kratzt, sind die Kanten ausreichend scharf.
Zum Schärfen der Kanten sollte man die erforderliche Ausrüstung verwenden. Wenn man diese nicht schon besitzt, kann man sie in einem Fachgeschäft kaufen. Das Schärfen des Skis muss in einem Winkel zwischen 85 und 90 ° je nach Art des Skis, erfolgen. Den geeigneten Winkel kann man in der Regel über den Hersteller in Erfahrung bringen.
Um die Skier richtig zu pflegen und zu schärfen, sollte man die Skier horizontal auf den Schraubstöcken positionieren. Beide Bindungen der Skier sollten dabei so hochstehen, dass sie zu einem zeigen. Mit der kleinen quadratischen Klinge feilt man nun, bündig mit der Kante, die Kufen. Entsprechend dem nebenstehenden Bild legt man die Feile mit dem Quadrat an die Kante an. Anschließend zieht man sie an den Kufen entlang. Mit einem Pinsel oder einer Bürste kann man die Kufen anschließend reinigen. Überschüssige Eisenspäne lassen sich so einfach entfernen und die Sohle vor Kratern schützen. Bei künstlichem oder eisigem Schnee ist es im Allgemeinen ratsam, die Kanten jeden Tag zu schärfen. Bei Neuschnee dies alle vier bis fünf Tage.
Wenn die Kanten scharf sind, sollte man als Nächstes die Sohle der Skier im nächsten Schritt pflegen wachsen. Zuerst reinigt man die Sohle noch einmal mit der steifen Bürste. Auf diese Weiße kann man Rückstände von vergangenem Wachsen und Schmutz entfernen, welcher sich beim Skifahren angesammelt hat. Anschließend erhitzt man das Wachseisen auf die richtige Temperatur. Diese ist meist auf der Verpackung des Wachsstückes angegeben. Mit dem Wachseisen kann man nun das Wachsstück schmelzen und auf der Unterseite der Skier verteilen.
Sobald das Wachs auf dem Ski aufgetragen ist, kann man mit dem Wachseisen über die Basis in eine Richtung gleiten. Am besten beginnt man an der Spitze und arbeitet sich langsam vor. Wichtig ist, das Wachseisen nicht zu lange an einem Ort zu halten, um die Sohle nicht zu verbrennen. Anschließend sollte man das Wachs mindestens eine Stunde auf dem Ski trocknen lassen. Sobald das Wachs getrocknet ist, nimmt man die Rakel und zieht es mit Druck entlang des Schwanzes. Auf diese Weise kann man mit der Rakel überschüssiges Wachs entfernen. Als Nächstes bürstet man die Sohle erneut in eine Richtung mit der starren Bürste ab. So kann man letzte überschüssige Rückstände von der Oberfläche entfernen.
An den Kanten und Bindungen der Skier kann sich, bei schlechter Pflege, Rost bilden. Um die Bildung von Rost an diesen Teilen zu verhindern, sollte man die Skier richtig pflegen. Es empfiehlt sich zum Beispiel die Skier mit dem WD-40 Multifunktionsprodukt zu schmieren. Sobald das Produkt aufgetragen ist, bildet es eine Schutzschicht, die Feuchtigkeit abweist und das Auftreten von Rost oder Korrosion verhindert. Hierfür muss man das Produkt lediglich großflächig aufsprühen und überschüssige Reste mit einem sauberen Tuch abnehmen.
Haftungsausschluss
Die für das WD-40 Multifunktionsprodukt dargestellten und beschriebenen Anwendungen wurden der WD-40 Company von den Anwendern selbst zur Verfügung gestellt. Diese Verwendungen wurden nicht von der WD-40 Company getestet und stellen keine Empfehlung für eine Verwendung durch die WD-40 Company dar. Bei der Verwendung von Produkten der Firma WD-40 sollte der gesunde Menschenverstand eingesetzt werden. Befolgen Sie immer die Anweisungen und beachten Sie die auf der Verpackung aufgedruckten Warnhinweise.