Sina Müller
Speziell an heißen Sommertagen parken viele Autofahrer ihre Pkws bevorzugt unter Bäumen. Ein schattiger Parkplatz hält den Innenraum des Autos angenehm kühl. Allerdings müssen sich Fahrer, die das Auto unter einem Baum parken, auch auf einige Überraschungen einstellen. Neben herabfallenden Ästen treten auch andere Probleme auf. Dazu zählen Vogelkot, Honigtau, ein Blattlaussekret, welches eine klebrige Schicht hinterlässt, oder Baumharz, der den Lack des Wagens schädigen kann. Harz sollte man besonders schnell vom Auto entfernen.
Chemisch gesehen ist Harz vergleichbar mit Lack, weshalb sich bei hohen Temperaturen das Harz sogar mit dem Lack verbinden kann. Wer Baumharz auf seinem Autolack sieht, sollte deshalb schnell handeln. Harz lässt sich im frisch Zustand gut entfernen, dafür benötigt man nur einige Schritte. Zuerst sollte man den Zustand der Verschmutzung überprüfen, Reiniger aufbringen, das Harz vom Auto entfernen und den Lack aufpolieren. Wer Harz vom Auto entfernen muss, sollte mit der Reinigung so schnell wie möglich beginnen. Wartet man zu lange, kann der Harzfleck eintrocknen und den Lack angreifen.
Am besten wählt man einen Parkplatz abseits von Bäumen, um ein anschließendes Entfernen von Harz am Auto zu vermeiden. Ist kein anderer Parkplatz in Sicht, sollte man den Lack vor dem Einsteigen rund herum genau kontrollieren. Sind Flecken vorhanden, gilt es zu überprüfen, ob sie noch weich sind oder schon eintrocknen. Auch die Größe des Flecks spielt späer bei der problemlosen Reinigung eine große Rolle. Winzige Flecken kann man schon an Ort und Stelle mit den passenden Reinigungsmitteln entfernen.
Sind die Flecken noch frisch, ist es ratsam sofort nach Hause oder in die nächstliegende Waschanlage zu fahren. Hier kann man den Lack mit heißem Seifenwasser abwaschen und so das Harz vom Auto entfernen. Größere oder bereits getrocknete Flecken kann man mit einem heißen, nassen Lappen behandeln. Das Tuch legt man dazu einfach auf den Fleck und lässt ihn einige Minuten einwirken. Das heiße Wasser macht das Harz wieder weicher und lässt diesen anschließend leichter verschwinden.
Ist das Harz bereits getrocknet und lässt sich mit heißem Wasser nicht vollständig lösen, kann ein kleiner Trick helfen. Der Harzfleck wird dazu mit Öl oder Fett eingerieben oder mit einem speziellen Baumharz-Entferner eingesprüht. Baumharz-Entferner für Autolacke gibt es im Fachhandel von verschiedenen Herstellern und in verschiedenen Preisklassen. Das WD-40 Multifunktionsprodukt eignet sich ebenfalls, um Harz vom Auto zu entfernen.
Das WD-40 Multifunktionsprodukt einfach auf den Fleck aufsprühen und einwirken lassen. Durch den integrierten Sprühhalm des Smart Straw Sprühkopfes kann man das Produkt punktgenau einsetzen. Das WD-40 Multifunktionsprodukt macht das Baumharz weich und löst es vom Lack, ohne den Lack zu beschädigen. Nach einer kurzen Einwirkzeit kann man, mit einem sauberen Tuch, das Harz vom Auto entfernen. Hartnäckige Reste des Baumharzes erneut einsprühen und das Mittel ebenfalls wieder kurz einwirken lassen. Danach kann man auch die Reste von dem Harz vom Auto entfernen.
Konnte man das gesamte Harz vom Auto entfernen, den Autolack im Anschluss mit einer Lackpolitur behandeln. Wichtig ist, den Lack vor weiteren Schäden vorsorglich zu schützen. Sei es vor Baumharz-Flecken oder Vogelkot. Vogelkot kann den Lack eines Fahrzeugs nämlich ebenfalls angreifen. Daher empfiehlt sich eine Versiegelung und die Pflege mit einem guten Autowachs. Autowachs lässt sich sehr gut auftragen und schützt den Lack über Monate, je nach Produkt, vor Nässe, Staub und Schmutz.
Haftungsausschluss
Die für das WD-40 Multifunktionsprodukt dargestellten und beschriebenen Anwendungen wurden der WD-40 Company von den Anwendern selbst zur Verfügung gestellt. Diese Verwendungen wurden nicht von der WD-40 Company getestet und stellen keine Empfehlung für eine Verwendung durch die WD-40 Company dar. Bei der Verwendung von Produkten der Firma WD-40 sollte der gesunde Menschenverstand eingesetzt werden. Befolgen Sie immer die Anweisungen und beachten Sie die auf der Verpackung aufgedruckten Warnhinweise.