Sina Müller
Wohl jedes Kind träumt davon, sein eigenes Baumhaus im eigenen Garten zu bauen. Warum also nicht ein Bauprojekt starten und dem Sprössling den Wunsch erfüllen? Von der Idee bis zur Baurealisierung des Baumhauses gilt es einige Dinge zu beachten. Dies beginnt selbstverständlich mit der konkreten Planung für das Baumhaus. Aber auch andere Aspekte sind wichtig, damit man lange Freude am Bauhaus hat. Diese sind beispielsweise die Wahl des geeigneten Baumes und ein genauer Plan, wie das Baumhaus später aussehen soll. Außerdem kann es sein, dass je nach Größe des Baumhauses eine Baugenehmigung des jeweiligen Bundeslandes vorliegen muss. Man sollte bei der Planung viel Zeit einplanen und das Bauen des Baumhauses auf eine trockene und gute Wetterperiode legen. Also am besten im Frühling oder Sommer.
Bevor man beginnt, das Baumhaus zu bauen, muss man einen geeigneten Baum im Garten finden. Der passende Baum ist schließlich das tragende Element für das Baumhaus. Der Baum sollte vollständig ausgewachsen und gesund sein. Risse, faule Stellen, Vertiefungen und Wassertaschen deuten auf einen kranken oder abgestorbenen Baum hin. Dieser kann im schlimmsten Fall das Gewicht des Baumhauses nicht tragen. Zudem muss der Baum groß genug sein und sollte bei Wind im unteren und mittleren Bereich nicht schwanken. Laubbäume eignen sich besonders gut, da sie große und tragfähige Äste besitzen. Hier bieten sich Linden, Kastanien, Eichen, Buchen, Eschen oder Ahornbäume an. Birken oder Pappeln sind ungeeignet, da sie oftmals über sprödes Holz verfügen. Manche Bäume wie Robinien haben sogar eine giftige Rinde.
Bevor man das Baumhaus zu bauen beginnt, muss die Planung erfolgen. Da Kinder nicht immer klein bleiben, sondern älter werden, kann das Baumhaus ruhig zwei bis drei Meter im Baum sein. Das Baumhaus selbst baut man auf einem Astgeflecht auf. Um den Baum nicht zu schädigen, sollte man möglichst wenige Äste entfernen und auf viele kleine Löcher im Stamm verzichten. Die Größe des Baumhauses richtet sich hauptsächlich nach der Baumgröße. Zudem sollte man berücksichtigen, wie viele Kinder das Baumhaus nutzen. Auf dieser Grundlage fertigt man eine Skizze des Baumhauses an. Diese sollte Wände, Dach, Eingang, Leiter/Stufen, Geländer und natürlich eine ausreichende Stütze abbilden. Anschließend kann man das benötigte Material einkaufen, welches man in jedem Baumarkt bekommt.
Es gibt unterschiedliche Methoden, dass Baumhaus bei dem Bauen abzustützen. Weit verbreitet ist es, dass Baumhaus durch Stützen im Boden zu fixieren. Die Stützen bringt man an zentralen Punkten des Baumhauses an. Hier eignen sich Bohlen, die eine Stärke von mindestens 50 x 150 Millimeter besitzen, am besten. Man befestigt sie jeweils an den gegenüberliegenden Seiten des Baumes, am besten mit Garnierschrauben. Dabei sollte man unbedingt darauf achten, dass die Bohlen waagerecht sitzen. Entsprechende Pläne findet man, wenn man sich unsicher ist, auch im Internet.
Der nächste Schritt bei dem Baumhaus-bauen ist der Boden. Diesen baut man auf eine Art Unterkonstruktion und verwendet nach Möglichkeit stabile Bretter, also Eiche oder Buche. Die Bretter sollte man zudem nicht direkt dicht an dicht verlegen, sondern einen kleinen Abstand einhalten. Hier reicht ein Abstand von etwa 5 Millimetern. Grund dafür ist, dass Regen oder Feuchtigkeit das Holz auf Dauer beschädigen können. Mit den Abständen kann Regenwasser effizient abfließen. Außerdem schützt man die Bretter auch vor Schimmel. Wenn man möchte, kann man die Bretter mit speziellem Lack behandeln, um sie widerstandsfähiger zu machen.
Damit die Kinder nach dem Bauen ins Baumhaus gelangen und sicher spielen können, gibt es noch weitere Vorsichtsmaßnahmen. Zum Beispiel ist ein Geländer Pflicht, damit die Kinder beim Spielen nicht abstürzen können. Man sollte auf die Größe der Kinder achten und das Geländer lieber etwas höher bauen. Ebenso wichtig ist ein sicherer Aufstieg für die Kinder. Das kann eine Leiter oder sogar eine kleine Treppe mit Geländer sein. Auch hier sollte man auf stabiles Holz achten.
So ein Baumhaus benötigt selbstverständlich auch Wände. Die Bretter kann man für das Baumhaus-bauen entweder senkrecht oder waagerecht anbringen. Hierfür eignen sich Holzbretter oder Schindeln bzw. sogenannte Verschalungsbretter. Man muss jedoch darauf achten, dass ggf. eine Unterkonstruktion nötig ist, welche man aus Sperrholzplatten anfertigen kann. Zudem sollte man darauf achten, dass sich die Bretter etwa 40 Millimeter überlappen. So kann Regen optimal abfließen und beschädigt das Baumhaus nicht. Wenn man möchte, kann man auch halbhohe Wände einbauen und sorgt so für ein sonnendurchflutetes Baumhaus.
Der nächste Schritt bei dem Baumhaus bauen bezieht sich auf das Dach. Je nach Konstruktion des Baumes eignet sich ein Flach- oder ein Spitzdach. Das Dach selbst kann man mit Teerpappe decken, diese hält oft mehrere Jahre. Als Alternative sind auch Asphaltschindeln oder Eindeckmaterial aus dem Baumarkt geeignet, dieses gibt es als Folie, die man zuschneidet. Für einen eleganten Touch sorgen Holzschindeln. Man sollte auf einen Dachüberhang achten, um die Wände vor Nässe zu schützen und Regenwasser optimal abfließen zu lassen.
Fr das Bauen eines Baumhauses verwendet man in der Regel Schrauben, Scharniere für Türen oder ggf. Fenster. Damit die Schrauben oder Scharniere nicht rosten und lange geschmeidig bleiben, sollte man sie schützen. Hierzu eignet sich das WD-40 Multifunktionsprodukt, welches sich einfach auftragen lässt. Sollte mal etwas haken, genügen schon wenige Tropfen des Öls, damit die Tür- oder Fensterscharniere wieder einwandfrei funktionieren. Zudem unterstützt man die Langlebigkeit des Baumhauses als Ganzes.
Haftungsausschluss
Die für das WD-40 Multifunktionsprodukt dargestellten und beschriebenen Anwendungen wurden der WD-40 Company von den Anwendern selbst zur Verfügung gestellt. Diese Verwendungen wurden nicht von der WD-40 Company getestet und stellen keine Empfehlung für eine Verwendung durch die WD-40 Company dar. Bei der Verwendung von Produkten der Firma WD-40 sollte der gesunde Menschenverstand eingesetzt werden. Befolgen Sie immer die Anweisungen und beachten Sie die auf der Verpackung aufgedruckten Warnhinweise.