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Die Bestandsaufnahme – oder wie viel Arbeit sollte auf uns zukommen?

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Ein erster, mehr oder weniger flüchtiger Blick erfolgte selbstverständlich schon in den USA, vor dem Kauf. Und für einen fast Vierzigjährigen, der die meiste Zeit der brennenden kalifornischen Sonne, und der salzhaltigen Luft ausgesetzt war, stand unser `77er Camaro sehr gut da.

Ein paar Dinge sind natürlich sofort aufgefallen und gehören einfach zu den üblichen Verdächtigen. Angefangen von angerosteten Radläufen und Kotflügeln, über durchgerockte Stoßdämpfer, abgefahrene Bremsen und verrottete Gummimanschetten, bis hin zur ein oder anderen kleinen Beule und der total heruntergekommenen Inneneinrichtung – diese „Kleinigkeiten“ haben uns nicht abgeschreckt, der Wagen bot einfach eine super Grundlage für unser Projekt.

Die Bestandsaufnahme – oder wie viel Arbeit sollte auf uns zukommen?
Los ging es dann mit der ersten eingehenden Bestandsaufnahme, um eine Ahnung zu bekommen, was augenscheinlich gemacht werden muss:

  • Blecharbeiten: was muss großflächig mit Reparaturblechen ersetzt werden, wo muss nur Kosmetik in Form von Ausbeulen und Spachteln betrieben werden?
  • Innenraum: kann bis auf die Rahmen der Sitze überhaupt etwas genutzt werden oder muss alles neu angefertigt werden?
  • Motor und Getriebe: von den Aufhängungen über die Anbauteile wie z.B. Lichtmaschine, Servopumpe, Klimakompressor und das Innenleben – Ventile, Nockenwelle, Steuerkette – was muss neben den Verschleißteilen alles neu gemacht werden?
  • Bremsen: Trommeln, Scheiben und Beläge – alles, was auch nur ansatzweise vergammelt war, muss raus!
  • Und von unten? Gibt es unter dem Unterbodenschutz versteckte Löcher, wie sieht der Antrieb mit der Kardanwelle und dem Differential aus, kann der Auspuff dran bleiben, was ist mit den Achsen, Radaufhängungen, Federn?
  • Fragen über Fragen, die wir teilweise auf den ersten Blick direkt beantworten konnten, die uns aber auch im gesamten Restaurierungszeitraum immer wieder beschäftigt haben.

    Denn eines ist mal klar, bei jedem einzelnen Schritt der Restauration werden wir bestimmt immer wieder neue Überraschungen erlebt.

    Die Bestandsaufnahme – oder wie viel Arbeit sollte auf uns zukommen?
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