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Wie kann man seinen Kamin selbst pflegen?

Wer glücklicher Besitzer eines Kamins ist, sollte diesen auch regelmäßig pflegen. Bei entsprechender Benutzung ist eine regelmäßige Reinigung angebracht, denn das verbessert die Verbrennung und die Lebensdauer des Kamins. Stoffe des Brennmaterials lagern sich ab und ziehen mit dem Rauch in den Schornstein. Dies kann jedoch die Funktion des Kamins beeinträchtigen. Im schlimmsten Fall entzündet sich der Ruß in der Feuerstätte und sorgt für einen Kaminbrand. Durch eine Säuberung zieht die Luft besser ab, was wiederum eine bessere Heizleistung bewirkt. Den Kamin kann man ganz einfach selbst pflegen und für die kalte Jahreszeit auf Vordermann bringen. Bei leichten Verschmutzungen hilft bereits ein feuchtes Tuch. Spezielle Kaminreiniger gehen zusätzlich hartnäckige Rückstände an. Auch der Einsatz von Seifenlaugen ist daher beim Reinigen dienlich. Den Kamin zu pflegen, muss keine Stunden dauern. Eine regelmäßige, ordentliche Säuberung erleichtert die kommenden Putzeinsätze.

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Step 1: Kamin pflegen durch das Entfernen von Ruß und Holzüberresten

Wer vorhat, den Kamin zu pflegen, sollte warten, bis dieser abgekühlt ist. Erst kürzlich benutzte Öfen führen während der Säuberung ziemlich wahrscheinlich zu Verbrennungen. Hat die Feuerstätte die Raumtemperatur angenommen, steht in erster Linie die richtige Entsorgung der Asche an. Die Rückstände des Brennmaterials lassen sich im Hausmüll entsorgen. Wenn es keinen herausnehmbaren Behälter für die Asche gibt, helfen Kehrbesen und Kehrblech beim Zusammenfegen. Es ist sinnvoll, den Auffangbehälter zu leeren, bevor dieser randvoll ist. Um den Kamin selbst zu pflegen, sind zusätzlich alle Rußablagerungen zu beseitigen. Je nach Schwere der Verschmutzung zeigen sich daher pures Wasser, Seifenlaugen und spezielle Kaminreiniger wirksam. Bei lackierten Flächen genügt oftmals ein in klares Wasser getränktes Tuch. Liegt die letzte Säuberung jedoch eine längere Zeit zurück, muss man effektivere Mittel heranziehen. Für die Reinigung schwer zu erreichender Ecken bieten sich daher Pasten und Gels an, da diese einfacher anzuwenden sind.

russ entfernen

Step 2: Kamin von innen reinigen

Zuerst ist das Innere vom Kamin zu pflegen. Ein Aschesauger befreit die Brennkammer von Rückständen, die der Handfeger nicht erfasst hat. Der herkömmliche Staubsauger ist jedoch nur bedingt geeignet, um Asche zu entfernen. Beim Säubern des Innenraums sind am besten zusätzlich gleich die Schamottsteine auf ihre Intaktheit zu überprüfen. Haben die gelben Platten in der Brennkammer größere Risse, ist ein Ersatz fällig. Neue Schamottsteine lassen sich relativ unkompliziert auf die passende Größe zuschneiden und erneut einsetzen. Für einen Zugang zum oberen Teil des Kamins lässt sich die Rauchleitplatte entfernen. Das Abnehmen des obersten feuerfesten Steins ist nicht bei jeder Reinigung vonnöten. Es hilft allerdings, wenn es gilt, den Kamin gründlich zu pflegen.

Für den Brennbereich der Feuerstätte haben sich verschiedene Mittel bewährt. Ruß ist ein hartnäckiger Gegner und damit stellen verschmutze Sichtscheiben nicht selten das größte Problem bei der Wartung dar. Glasreiniger ist daher ein lang bewährtes Mittel. Es macht eigentlich jede Glasscheibe wieder durchsichtig und entfernt selbst hartnäckige Rückstände ohne großen Aufwand. Nach der Anwendung muss man die Scheibe nur noch einmal, mit einem in klares Wasser getränkten Tuch abwischen. Um leichte Rußrückstände von der Kaminscheibe zu entfernen, leistet jedoch auch schon ein feuchtes, geknülltes Papiertuch Abhilfe.

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Step 3: Feuerstätte auch außen säubern

Ein mit speziellem hitzebeständigem Lack beschichteter Kamin ist entsprechend dem Material zu pflegen. Aggressive Reinigungsmittel sind hier ungeeignet. Ein feuchtes Tuch reicht zur Säuberung der Hülle aus. Bei Kaminöfen aus Speckstein bekämpft die raue Seite eines Schwamms hartnäckigen Schmutz. Ein Dreck entfernende Bearbeitung mit Schleifpapier macht dem Naturstein nichts aus, wenn die Anwendung vorsichtig vonstattengeht. Ein Staubsauger entfernt Hausstaub. Mit dem passenden Bürstenaufsatz erfolgt das Aufsaugen effektiver. Um die Außenseiten vom Kamin zu pflegen, ohne Verbrennungen zu verursachen, empfiehlt sich die Reinigung nur im abgekühlten Zustand. Manche Mittel sind leicht entflammbar und entzünden sich im Nu.

scheiben aussen reinigen

Step 4: Den Kamin pflegen mitsamt Ofenrohr

Das Ofenrohr reinigt man über die Öffnung im Rauchrohrknie. Für eine leichte Säuberung sollte man das Rohr vom Kamin zuerst abmontieren. Handfeger und Reinigungsbürsten reichen anschließend aus, um gegen Verschmutzungen im Rohr vorzugehen. Ein Staubwischer und ein feuchtes Tuch reichen meist für die äußere Reinigung. Beim Anbringen des gereinigten Ofenrohrs ist auf die passgenaue Montage zu achten, damit der Rauch abzieht. Undichte Rohre schaden der Feuerstätte, denn ein schlecht sitzendes Ofenrohr fördert die Bildung von Ruß. Wenn das Rauchrohr schlussendlich wieder dicht mit dem Kamin abschließt, steht einer Nutzung des Kamins nichts im Weg.

ofenrohr säubern

Step 5: Schiebevorrichtungen und Türscharniere am Kaminofen schmieren

Es ist ratsam, die Schiebevorrichtungen und Türscharniere des Kaminofens bei der Wartung zu schmieren. Mit etwas Fett funktionieren die Teile des Kamins auf lange Zeit und bleiben beweglich. Es gibt hitzebeständige Schmierfette, die für den Einsatz an Feuerstellen optimal sind. Zum Anbringen der Mittel ist das WD-40 Multifunktionsprodukt ein verlässlicher Partner. Das Tool dringt in eingeklemmte Teile vor und verdrängt Feuchtigkeit. Der integrierte Sprühkopf erlaubt ein sehr präzises Schmieren der Scharniere. Wenn man Wasser einsetzt, um den Kamin zu pflegen, ist eine Ölung der beweglichen Vorrichtungen mit dem WD-40 Multifunktionsprodukt sinnvoll. Die restliche Feuchtigkeit ist damit gut zu beseitigen.

scharniere schmieren

Fazit

Den Kamin zu pflegen, ist kein schwieriges Unterfangen. Eine regelmäßige Säuberung des Brennbereichs und Ofenrohrs beugt einer starken Rußbildung vor und gewährleistet eine optimale Sauerstoffzufuhr. Außerdem hält eine optimal gewartete Feuerstätte länger, da sie keinen Schaden durch Verschmutzungen nimmt. Gegen leichte Ablagerungen hilft zunächst ein feuchtes Tuch. Die Glasscheibe des Kaminofens säubern anschließend Glasreiniger und Seifenlaugen effektiv. Mit zerknülltem Zeitungspapier gehen Rückstände vom Heizvorgang ebenso gut ab. Bevor man das Säubern der Feuerstätte startet, ist sicherzustellen, dass der Kamin keine hohen Temperaturen von sich abgibt. Es besteht sonst die Gefahr für Verbrennungen der Haut und entflammte Putzmittel. Im Anschluss an die Reinigung ist ein Einfetten der Scharniere zu empfehlen. Der dienliche Smart Straw aus der WD-40 Produktlinie verhilft zu einem punktgenauen Schmieren und beseitigt Restfeuchtigkeit.

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