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Wie kann man das Fenster einstellen?

An moderne Fenster stellt man gleich mehrere Anforderungen. Sie sollen sich leicht öffnen und schließen lassen, für den nötigen Wärmeschutz sorgen und vor Zugluft schützen. Damit es allen Ansprüchen genügen kann, muss man das Fenster einstellen. Beim ersten Mal sollte das direkt nach der Montage geschehen. Das nächste Mal sollte man das Fenster wiedereinstellen, wenn es zu Problemen kommt. Diese können zum Beispiel das Schleifen der Fensterflügel über den Fensterrahmen oder ein hoher Kraftaufwand beim Schließen des Fensters sein. Auch wenn es nicht mehr dicht abschließt, sollte man das Fenster neu einstellen. Die Gründe für diese Probleme können von äußeren Wettereinflüssen bis zu mechanischer Beanspruchung reichen. Das Resultat bleibt unverändert. Um die Funktion wieder voll herzustellen, muss man das Fenster einstellen. Im Folgenden wird beschrieben, wie man den Zustand prüfen und das Fenster einstellen sollte.

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Step 1: Vor dem Fenster einstellen zuerst den Zustand prüfen

Zuerst sollte man herausfinden, um welche Fensterart es sich handelt. Das richtige Fenster einstellen wird anhand von einem Standardfenster beschrieben. Die meisten Sondertypen lassen sich einfach davon ableiten. Für die verbleibenden Fensterbauweisen ist dann ein Fachbetrieb notwendig. Der häufigste Grund für verzogene Fenster ist die mechanische Belastung, die bei jedem Öffnen, Schließen oder Kippen wirkt. Aber auch eine zu starke Erwärmung in Folge von starker Sonneneinstrahlung kann das Material verformen.

zustand ueberprüfen

Step 2: Diagonale Flügeleinstellung

Eine diagonale Flügeleinstellung ist notwendig, wenn der Fensterflügel schief hängt. Er lässt sich dann nicht mehr richtig bewegen bzw. schleift bei dem Öffnen und Schließen am Rahmen. Behoben wird das Problem über die Einstellung des Scherenlagers. Den Fensterwinkel passt man dabei über die Einstellschraube an. Durch das Drehen im Uhrzeigersinn hebt sich der Fensterflügel, in der anderen Drehrichtung senkt sich der Flügel. Man muss so lange korrigieren, bis Rahmen und Flügel parallel zueinanderstehen.

ecklager einstellen2

Step 3: Seitliche Fenstereinstellung

Klemmt das Fenster an einer der beiden Seiten, so muss man sowohl am Ecklager als auch am Scherenlager nachjustieren. Beide Lager spielen eine zentrale Rolle beim Fenster einstellen. Sie befinden sich auf der gegenüberliegenden Seite des Griffes. Das Scherenlager befindet sich in der oberen Ecke und das Ecklager in der unteren. Hier muss man die Schrauben der beiden Lager dabei in unterschiedliche Richtungen drehen, um die Fensterflügel zum Scharnier hinzubewegen. Dafür dreht man die Schraube des Ecklagers entgegen dem Uhrzeigersinn und die des Scherenlagers im Uhrzeigersinn. Umgekehrt entsteht eine Bewegung in Richtung des Griffes. Es ist darauf zu achten, dass man nicht überkorrigiert.

ecklager einstellen2

Step 4: Höheneinstellung eines Fensters

Auch durch das alleinige Drehen am Ecklager kann man ein Fenster einstellen. Dadurch verändert man, wie hoch oder tief der Fensterflügel im Rahmen hängt. Dreht man die Schraube im Ecklager entgegen dem Uhrzeigersinn, so senkt man den Rahmen ab. Durch eine Veränderung im Uhrzeigersinn hebt man ihn dagegen an. Dies sollte man so fortführen, bis sich der Flügel mittig im Rahmen befindet. Außerdem sollte er bei dem Öffnen und Schließen nicht mehr am Rahmen schleifen.

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Step 5: Anpressdruck am Fenster einstellen

Obwohl der Rahmen und der Flügel perfekt zueinander liegen, kann trotzdem kalte Luft durch eine kleine Ritze ziehen. In diesem Fall sollte man den Anpressdruck am Fenster einstellen. Ein weiteres Indiz für einen falsch eingestellten Anpressdruck ist, wenn sich das Fenster leicht öffnen und schwer schließen lässt. Man sollte dazu die Schließzapfen herausziehen und drehen. Die Drehrichtung im Uhrzeigersinn erhöht dabei den Anpressdruck. Die Schließzapfen sind auf der Griffseite zu finden. Nur bei besonders gesicherten Fenstern treten sie beidseitig auf.

fenster einstellen2

Step 6: Richtige Schmierung und Rostschutz

Wie bei allen technischen Geräten, ist es empfehlenswert, das Fenster zu warten. Neben dem Entfernen von Schmutz ist vor allem die Schmierung ein wichtiger Wartungsaspekt. Dazu  alle beweglichen Teile, außer die beiden Lager, schmieren. Hierfür eignet sich das WD-40 Multifunktionsprodukt. Es dringt in eingeklemmte Teile ein und löst diese. Zudem sorgt es für ausreichende Schmierung, verdrängt Feuchtigkeit, Schmutz oder Öl und beugt so Korrosion und Rost vor. Einer reibungslosen Bedienung steht so also nichts mehr im Weg. Um auf sicherzugehen, dass man weder das Kunstsoff noch das Gummi beschädigt, kann man auch auf das WD-40 Specialist Silikonspray zurückgreifen.

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Fazit

Für klemmende oder undichte Fenster gibt es nicht die eine perfekte Lösung. Vielmehr ist es eine Kombination aus mehreren Dingen, die man am Fenster einstellen kann. Zunächst muss man die Fehlerursache finden und feststellen, um welchen Fenstertyp es sich handelt. Gegebenenfalls gilt es vorab zu prüfen, inwieweit das Fenster von einem Standardfenster abweicht. Dann beginnt das eigentliche Fenster-einstellen. Das Fenster kann man einfach über das Scheren- und das Ecklager einstellen. Dabei kann man den Fensterflügel leicht drehen, seitlich bewegen oder in der Höhe verstellen. Befindet sich der Fensterflügel zentral im Rahmen, sollte man noch den Anpressdruck anpassen. Zusätzlich zur Einstellung ist auch die Pflege der beweglichen Fensterteile wichtig. Hier emphielt sich das mit dem WD-40 Multifunktionsprodukt. Durch den beweglichen Smart-Straw-Kopf lässt es sich sowohl punktgenau als auch großflächig auftragen.

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