Reißverschluss klemmt WD-40
Hochwertige Markenmode dient zahlreichen Käufern als Statussymbol. Sie versprechen sich durch den hohen Preis Langlebigkeit und eine gute Qualität. Im Gegensatz dazu folgt No-Name-Produkten häufig ein zweifelhafter Ruf. Sie seien qualitativ minderwertig, schlecht verarbeitet und somit “Wegwerfware”. Stimmt das? Schließlich bestimmt nicht der Preis Bequemlichkeit und Haltbarkeit der Kleidung. Auf die Verarbeitung kommt es an.

Aus dem Grund lohnt es sich, vor dem Kleidungskauf die Textilien aufmerksam unter die Lupe zu nehmen. Halten alle Nähte? Bleiben die Maschen trotz Dehnung fest? Bleicht die Farbe bereits beim Anfeuchten aus? Finden die Käufer am Kleidungsstück und seiner Qualität Gefallen, steht dem Erwerb nichts im Wege. Damit der Tragekomfort über einen langen Zeitraum bleibt, helfen unkomplizierte Pflegetipps.

Was gibt es beim Kleidungskauf zu beachten?

Kaufen die Verbraucher neue Kleidungsstücke, beachten sie die Qualität der Ware. Um den Geldbeutel zu schonen, neigen Menschen zum günstigen Shoppen. Sieht der Pullover für fünf Euro am Kleiderständer gut aus, gibt das keine Auskunft über seine Hochwertigkeit. Oft stammen die Waren aus östlichen Produktionsländern. Hier liegt das Hauptaugenmerk auf einer billigen Fertigung. Folglich verwenden die Hersteller beispielsweise minderwertige Stoffe und Farben.

Eine bessere Alternative besteht im bewussten Kauf von hochwertiger Kleidung. Diese stammt nicht zwingend aus teuren Markengeschäften. Um zu überprüfen, ob es sich um hochwertige Mode handelt, ziehen qualitätsbewusste Verbraucher leicht am Stoff. Anschließend sollte dieser seine ursprüngliche Form wiedererlangen. Halten sie ihn gegen das Licht, sprechen undurchsichtige Maschen für eine gute Verarbeitung. Neben festen Nähten spielt das Material eine wichtige Rolle. Langlebige Produkte bestehen beispielsweise zu einem hohen Prozentsatz aus: Seide, Baumwolle, Wolle oder Leinen.

Farbe bleicht aus, Reißverschluss klemmt – was tun?

Waschen die Verbraucher ihre Kleidung mit farbunechten Stoffen zusammen, droht ein Malheur. Das weiße Hemd weist einen Grauschleier auf. Der einst cremefarbene Rock wechselte seine Farbe in Rosa. Ist das Unglück passiert, hilft Essig weiter. Betroffene weichen ihre verfärbte Kleidung in der Flüssigkeit ein und waschen sie anschließend gründlich aus. Alternativ zu diesem Hausmittel stehen im Fachhandel spezielle Entfärber zur Auswahl. Die duftneutralen Substanzen entziehen der Kleidung die unerwünschte Farbe.

Kleidungsstücke mit Reißverschluss finden ihre Träger praktisch und bequem. Nach häufigem Gebrauch kommt es vor, dass der Reißverschluss klemmt. Um ihn wieder gleiten zu lassen, empfiehlt sich zum Beispiel das WD-40 Specialist Silikonspray, welches einfach auf die betroffene Stelle aufgesprüht wird.

Hosen und Oberteile aus Kunstfaser – beispielsweise Elasthan – neigen nach mehrmaligem Tragen und Waschen zum Ausleiern. Um das zu verhindern, reinigen die Besitzer die Kleidungsstücke bei niedrigen Temperaturen und verzichten auf den Schleudergang. Liegt der Stoff beim Trocknen, zieht er sich nicht unansehnlich in die Länge.

Fazit: Auch No-Name-Produkte können durch gute Qualität überzeugen

Um beim Shopping von langlebigen Textilien zu profitieren, begutachten die Käufer den Stoff. Sie lesen die Etiketten. Bereits das Herkunftsland gibt über die zu erwartende Qualität Auskunft. Weisen preisgünstige Artikel fest verarbeitete Nähte und dichte Maschen auf, überzeugen sie durch ihre Langlebigkeit. Daher heißt es für modebewusste und preisorientierte Menschen: Augen auf beim Kleidungskauf.

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