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Entlang der Route 66 – Teil 5: Albuquerque

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Auch in diesem Jahr gibt es bei WD-40 den “Roadtrip Deines Lebens” zu gewinnen! Dieser führt zurück zur berühmten Route 66, die wir uns in einer kleinen Mini-Serie von Blog-Beiträgen genauer anschauen wollen. In unserem ersten Blog-Beitrag zur Route 66 ging es um den Start in Chicago, im zweiten Teil haben wir uns St. Louis angeschaut, in Teil 3 ging es weiter in den Südwesten nach Oklahoma City und in Teil 4 waren wir in Texas unterwegs. Doch es gibt natürlich viele weitere Stationen, die Fernweh und Abenteuerlust wecken. In diesem Teil geht es weiter Richtung Südwesten.

Albuquerque – Das Erbe der Ureinwohner

Entlang der Route 66 - Teil 5: Albuquerque

Weiter westlich gelangt Ihr nach etwa einer Stunde schließlich auf der Route 66 nach Albuquerque, das noch immer im Bundesstaat New Mexico liegt. Schon vor 1000 Jahren lebten in dieser Region Menschen des Anasazi Stammes. Zwischen 2016 und 2018 ist Albuquerque von knapp 600.000 auf 900.000 Einwohner angewachsen und damit eine der absoluten Boomtowns in den USA, die besonders schnell größer wird.
Albuquerque liegt am Rio Grande auf einem Plateau in etwa 1.500 Metern Höhe und ist dank der Route 40 und der Route 66ein Verkehrsknotenpunkt. An das indianische Erbe der Stadt wird im öffentlichen Raum vielfach in Form von Graffitis und bunten Wandmalereien erinnert. Die Altstadt von Albuquerque liegt nur ein paar Häuserblocks von der berühmten Route 66entfernt. Ein paar Blocks sind hier fachgerecht renoviert worden, so dass die Altstadt, in der die spanischen Wurzeln der Stadt deutlich zu erkennen sind, sauber und fotogen wirkt. Es gibt noch einige Bauten in Adobe-Bauweise, darunter auch die Kirche San Felipe de Neri. In den kleinen Läden und Boutiquen in der malerischen Altstadt findet Ihr viel Kunsthandwerk und Schmuck im Stil der amerikanischen Ureinwohner. Etwas nördlich der Altstadt befindet sich das Kulturzentrum der Pueblo Indianer. Hier Informieren Nachfahren der Ureinwohner über ihre alten Bräuche und Traditionen. Ihr könnt hier erfahren, wie Ihr zu den noch bestehenden Pueblo Indianerdörfern der Umgebung gelangt und was es dort zu sehen gibt. Regelmäßig, vor allem im Sommer, werden auch traditionelle Tänze aufgeführt.
Natürlich bieten in diesem Kulturzentrum auch Künstler ihre handgearbeiteten Waren und Schmuckstücke zum Verkauf an. Wer das Glück hat, im April nach Albuquerque zu kommen, der kann hier das “Gathering of Nations” miterleben. Dieses Festival ist ein Zusammentreffen vieler verschiedener Indianerstämme und es kommen an die 2000 Tänzer, Musikanten und Künstler aus verschiedenen Teilen der Vereinigten Staaten, um gemeinsam mit zehntausenden von Zuschauern – nicht nur Indianer, sondern Besucher aus aller Welt – ihr indianisches Erbe zu feiern. Im Oktober zieht das Heißluftballon-Festival in Albuquerque tausende von Besuchern an, wenn mehrere Hundert Fesselballons über der Wüstenstadt aufsteigen und eine spektakuläre Kulisse für Fotos bilden.
Im Westen Albuquerques findet Ihr nach wenigen Kilometern das Petroglyph Monument, wo Ihr Jahrtausende alte Felsmalereien sehen könnt und durch eine sehr trockene aber wunderschöne Landschaft spazieren könnt. Auch im Osten der Stadt ist die Landschaft traumhaft schön. Besonders zu empfehlen ist der Türkispfad, der durch Wälder, Wiesen und Berge führt und an dem sogar einige verlassene Geisterstädte liegen, die ihrerseits tolle Fotomotive sind.

Gallup – zwischen Navajo-Kultur und traumhaften Landschaften

Albuquerque und Gallup trennen etwa 220 Kilometer, die man teilweise noch auf der Route 66 zurücklegen kann. Die Stadt Gallup liegt im Nordwesten New Mexicos an der Route 66 und am Puerco Fluss. Diese Region war vor der Eroberung durch die Europäer von Indianern der Stämme Navajo und Hopi besiedelt. Von diesen Indianerstämmen sind nur noch wenige Nachfahren in Gallup und Umgebung zu finden. In der Innenstadt findet Ihr jedoch einige Läden, die Navajo-Kunst und Schmuck anbieten. Nicht weit vom Zentrum und von der Route 66 können die Ruinen eines Pueblodorfes im Heritage Park besichtigt werden, die aus dem 11. Jahrhundert stammen. Es gibt zudem ein Aztec Museum und die Salmon Ruinen.
Wirklich interessant ist an Gallup allerdings eher die Umgebung und weniger die Stadt selbst. In der wunderschönen Landschaft wurden vor einigen Jahrzehnten Dutzende von Westernfilmen gedreht, wobei natürlich auch die legendäre Route 66 eine Rolle spielte. Das berühmte Hotel “El Rancho”, das in vielen Filmszenen zu sehen war, steht noch heute an der Straße, die einst die einzige Ost-West-Verbindung war. Das Hotel steht heute unter Denkmalschutz. In Eingangshalle des Schauplatzes vieler Westernstreifen finden sich signierte Bilder von Ronald Reagan und Humphrey Bogart.
Von Gallup aus kann man einen wirklich lohnenswerten Abstecher zum Canyon de Chelly unternehmen, der in einem Navajo Reservat etwa 150 Kilometer von der Stadt entfernt liegt. Auf dem Gelände des Canyon de Chelly haben schon vor 5000 Jahren Menschen gelebt. Die Navajo wohnen noch heute teilweise im Canyon und auf dem Plateau. Außer ihnen ist es niemandem gestattet auf dem Parkgelände zu bauen oder zu wohnen. Die Landschaft des Canyons ist spektakulär. Deshalb ist er auch schon 1931 zusammen mit dem Canyon del Muerto und dem Monument Canyon unter Naturschutz gestellt worden. Das Schutzgebiet im Status eines National Monument ist etwa 340 Quadratkilometer groß und befindet sich bereits auf dem Staatsgebiet von Arizona.
Über Millionen Jahre haben sich diese eindrucksvollen Canyons gebildet. Heute könnt Ihr dort wunderschöne bunte Felsformationen erleben. Es gibt aber auch alte Felsmalereien, die Überreste von Indianersiedlungen und ein paar schöne Wanderwege mit Aussichtspunkten über die grandiose Landschaft. Zu den schönsten Pfaden im Schutzgebiet gehört die Wanderung zum White House Aussichtspunkt, die nur etwa zwei Kilometer lang ist. Der bekannteste Platz im Canyon de Chelly ist jedoch der sogenannte Spider Rock, der Spinnenfelsen. Dieser hat die Form von zwei spitzen Nadeln, die 240 Meter hoch aufragen und ist daher besonders auffällig. Er ist zudem mit verschiedenen Felsmalereien der Navajo Indianer versehen. Ihr solltet mindestens einen Tag für dieses eindrückliche Naturschauspiel einplanen und auf jeden Fall an Sonnencreme denken.

Macht das Lust auf mehr?

Dann nehmt doch noch bis zum 30.09.2018 an unseren Gewinnspiel teil.

Entlang der Route 66 - Teil 5: Albuquerque

Bilder und Videonachweis: u.a. © lucky-photo – Adobe Stock|© Pascal06 – Adobe Stock|

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