Entlang der Route 66 – Teil 4: Amarillo – Santa Fe

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Auch in diesem Jahr gibt es bei WD-40 den “Roadtrip Deines Lebens” zu gewinnen! Dieser führt zurück zur berühmten Route 66, die wir uns in einer kleinen Mini-Serie von Blog-Beiträgen genauer anschauen wollen. In unserem ersten Blog-Beitrag zur Route 66 ging es um den Start in Chicago, im zweiten Teil haben wir uns St. Louis angeschaut und in Teil 3 ging es weiter in den Südwesten nach Oklahoma City. Doch es gibt natürlich viele weitere Stationen, die Fernweh und Abenteuerlust wecken. In diesem Teil geht es weiter Richtung Südwesten über Texas nach new Mexico.

Amarillo – Canyons, Cadillacs und ein Ohrwurm an der Route 66

Schließlich führt die Route 66 durch den riesigen Bundesstaat Texas, allerdings nur am nordwestlichen Zipfel. Auf der Route 66kommt Ihr nach 420 Kilometern irgendwann durch Amarillo, eine Stadt, die durch einen alten Countrysong zu einiger Berühmtheit gelangt ist. Tatsächlich kennt in Texas kaum jemand den berühmten Schlager “is this the way to Amarillo” von Tony Christie, auch wenn er den Namen der Stadt in Form eines Ohrwurms zumindest in Europa bekannt gemacht hat.
Die wirklichen Sehenswürdigkeiten von Amarillo, was auf spanisch “gelb” bedeutet, liegen außerhalb der eigentlichen Stadt. Traumhaft schön ist zum Beispiel die Landschaft des Palo Duro Canyons, der nur etwa 25 Kilometer von Amarillo entfernt liegt. Dieser ist fast 200 Kilometer lang und bis zu 32 Kilometer breit und damit der zweitgrößte Canyon in den USA. Der Canyon ist schon wegen seiner schieren Größe eine Attraktion. Aber seine skurrilen Felsformationen, das atemberaubende Farbenschauspiel und die vielen Säulen und Höhlen aus buntem Gestein machen den State Park zu einer der schönsten Naturlandschaften in Texas. Seit 1934 bereits sind hier mehr als 8000 Hektar Land unter Naturschutz gestellt. Es gibt ein Visitors Center mit Wanderkarten und Informationen sowie ein kleines Museum, das über Geschichte und Natur informiert. Ihr könnt mit dem Wagen in den State Park hinein fahren und dann von verschiedenen Parkplätzen aus kleine Spaziergänge oder auch etwas längere Wanderungen unternehmen. Besonders schön ist der kurze Rundweg, der zum sogenannten Lighthouse führt, einem Felsen, der aufragt wie ein Leuchtturm und daher seinen Namen hat. Mit etwas Glück kann man im Palo Duro Canyon Roadrunner, Coyoten und vielleicht sogar Klapperschlangen sehen. Es gibt im Park auch die Möglichkeit, einen Ausritt zu unternehmen oder mit der Kutsche herum zu fahren.
Eine weitere, etwas skurrile, Sehenswürdigkeit liegt ebenfalls weniger als eine halbe Stunde, etwa 15 Kilometer, von Amarillo entfernt. Bei der sogenannten Cadillac Ranch handelt es sich um eine Art Kunstwerk, das seit 1974 hier in der Wüste steht. Es besteht aus zehn alten Cadillacs, Baujahr 1949 bis 1963, die halb in den Boden eingegraben sind und halb aus dem Wüstenboden herausragen, als habe sie jemand von oben senkrecht herunterfallen lassen. Die ungewöhnliche Kunstinstallation befindet sich auf einer privaten Fläche und wird jedes Jahr von tausenden von Touristen fotografiert. Es ist allen Besuchern ausdrücklich erlaubt, an den alten Wagen ihre Spuren in Form von Graffiti zu hinterlassen.

Entlang der Route 66 - Teil 4: Amarillo - Santa Fe

Santa Fe – kleine Kunsthauptstadt in der Wüste

Weiter entlang der Route 66 geht es nun von Texas nach New Mexico, den zweiten großen Wüstenstaat im zentralen Süden der USA. Santa Fe ist 450 Kilometer von Amarillo entfernt und ist die Hauptstadt des sehr trockenen Bundesstaates New Mexico. Sie liegt mit 2000 Höhenmetern recht hoch und ist zudem von den etwa 3000 Meter hohen Bergen der Sangre de Cristo Bergkette flankiert. Santa Fe ist vor ziemlich genau 400 Jahren von Spaniern gegründet worden und zwar an einer Stelle, an der es schon seit vielen hundert Jahren eine Indianersiedlung gab. Damals bekam sie auch ihren spanischen Namen, der übersetzt soviel wie Stadt des heiligen Glaubens bedeutet.
Santa Fe gilt als eine Künstlerstadt. Sie weist einige architektonische Denkmäler auf, darunter auch recht alte Häuser in Adobe Bauweise, die man sonst eher aus Mittel- und Südamerika kennt. Es gibt in der Innenstadt eine besonders große Anzahl an Galerien und Kunstmärkten. Allein in der Canyon Road gibt es an die hundert kleine Gemäldegalerien und Ausstellungsräume für Kunst aller Art. Spätestens seit Breaking Bad ist auch das Georgia O’Keefe Museum in Santa Fe vielen Menschen ein Begriff geworden.
In Santa Fe könnt Ihr aber nicht nur moderne oder zeitgenössische Kunst finden. Auch die Kunst und die Traditionen der einst hier heimischen Indianerstämme ist allgegenwärtig. Sehenswert ist das Museum der Indianerkultur, welches tausende Gegenstände und Artefakte der Stämme Navajo, Pueblo und Anagen zeigt. Wer etwas mehr Zeit hat, der kann in den Bergen der Sangre de Cristo Gebirgskette Wanderungen unternehmen und eine der schönsten alpinen Landschaften in den USa genießen. Im Winter sind diese Berge ein beliebtes Wintersportgebiet. Im Winter fahren nur recht wenige Touristen auf der Route 66, weil es im Norden und auch hier in der Wüste dann kühl werden kann.

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Entlang der Route 66 - Teil 4: Amarillo - Santa Fe

Bilder und Videonachweis: u.a. © Andrew Bayda – Adobe Stock|© ablokhin – Adobe Stock|

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