#Tipp18 – Ein Gewächshaus selbst bauen

Sich ein Gewächshaus selbst zu bauen ist nicht unbedingt für jedermann einfach und stellt für einige eine kleine Herausforderung dar. Dabei ist es mit ein bisschen Hilfe und etwas handwerklichem Geschick gar nicht so schwierig, wie erwartet. Das Bewusstsein, Dinge selbst anzubauen, ist leider bei einigen Menschen verblasst. Zu einfach ist der Weg in den Supermarkt, um schnell und günstig an Lebensmittel zu kommen.

Dabei ist der Gedanke, ein Gewächshaus selbst zu bauen, ein Schritt Gemüse nach eigenen Wünschen anzubauen. Qualität und Geschmack des Anbauguts sind für viele die treibende Kraft für dieses Kleinprojekt. Abhängig von dem handwerklichen Geschick fällt man die Entscheidung über das Bauen oder Kaufen eines Fertiggewächshauses. Einfache Foliengewächshäuser mit 3 Etagen und wenig Platz bekommt man bereits ab 30 Euro. Wie bei vielen Dingen im Leben muss man sich auch hier im Klaren darüber sein, was man möchte. Mit wie viel Aufwand möchte man sich den Traum vom eigenen Gemüse erfüllen und was möchte man überhaupt anbauen?

 

Was benötigt man, um ein Gewächshaus selbst zu bauen?

  • Gartenschlauch, Gießkanne oder Hochdruckreiniger
  • Seife oder Autoreinigen
  • Saubere Tücher
  • Lasur oder Farbe
  • Schleifpapier
  • WD-40 Multifunktionsprodukt

Wie sollte man ein Gewächshaus selbst bauen?

  1. Die Standortwahl
  2. Die Konstruktion planen
  3. Das Fundament
  4. Das Gerüst
  5. Dach und Seitenwände
  6. Das Gewächshaus einräumen

 

So gehts

Schritt 1: Die Standortwahl

Bei der richtigen Standortwahl gilt es darauf zu achten, dass genügend Licht eindringen kann. Wenn man das Gewächshaus selbst bauen möchte, sollte man sich also eine möglichst sonnige Stelle suchen. Das heißt, man sollte es nicht unmittelbar unter Bäumen beziehungsweise neben anderen Gebäuden errichten, welche das so wichtige Sonnenlicht stehlen. Damit das Gewächshaus dennoch windgeschützt ist, kann man eine kleine Hecke oder Büsche daneben platzieren. Außerdem sollte man die Giebel des Gewächshauses nach Osten und Westen zeigen lassen. So steht eine der Längsseiten Richtung Süden, wo die Sonne am längsten Energie liefern kann.

Schritt 2:  Die Konstruktion planen

Bevor man beginnt, das Gewächshaus selbst zu bauen, sollte man sich das Konstrukt genau aufzeichnen. Hier sind nämlich ein paar Dinge zu beachten. Die Streben für den Rahmen können, je nach Belieben, aus Holz oder Aluminium bestehen. Zusätzlich muss man sich überlegen, ob man ein freistehendes oder ein angelehntes Gewächshaus haben möchte. Bei der zweiten Variante benötigt man zwar weniger Material aber der Standort sollte trotzdem genügend Licht mit sich bringen. Bevor man sich das Material beschafft, stellt sich die Frage, wie groß das Gewächshaus werden soll. Was möchte man unbedingt anbauen und welchen Platzbedarf haben diese Pflanzen?

Es gilt also, alles so genau wie möglich aufzuzeichnen und die Maße an die Skizze zu schreiben. So kann man die Arbeitsschritte später immer wieder überprüfen und läuft nicht Gefahr etwas Falsches zu kaufen.

Was tun, wenn man den Tag zu Hause verbringt? Mit der WD-40 Anleitung ein Gewächshaus selbst bauen

Schritt 3: Das Fundament

Wenn man einen geeigneten Standort gefunden hat, beginnt der erste Schritt, um Gewächshaus selbst zu bauen. Ein Fundament muss her. Dieses bietet anschließend die Grundlage, um das Gewächshaus selbst zu bauen. Hierzu empfiehlt sich ein mindestens 80 cm tiefes Streifenfundament aus Beton. Es dient als Frostschutz und verhindert so, dass Kälte das Treibhaus hochdrückt und es so zu Schäden durch Spannungen kommt. Außerdem hält ein Betonfundament Ungeziefer wie Mäuse und andere Schädlinge aus dem Erdreich ab. Zuletzt verhindert es auch, dass Unkraut im Gewächshaus wächst und sich verbreitet.

Zuerst hebt man also, in den entsprechenden Maßen, ein Loch im Boden aus. Hierbei muss man darauf achten, dass der Boden sowie die Seiten möglichst ebenmäßig sind. Die Seiten lassen sich hier gut mit Brettern und Eckpfosten stabilisieren. So wird auch alles akkurat. Dieses Loch legt man nun am Besten mit einer Folie aus und gießt das Loch mit Beton auf. Die Eckpfosten für das Gewächshaus betoniert man entweder gleich mit ein oder man positioniert Pfostenfüße. In diese kann man die Eckpfosten später einstecken und verschrauben. Auch beim Aufgießen ist es wichtig darauf zu achten, dass der Beton und die Pfosten ebenmäßig und genau ausgerichtet sind. Sonst wird das Gewächshaus selbst bauen zur Herausforderung und das Ergebnis später schief.

 

Schritt 4: Das Gerüst

Ist das Fundament gegossen und ausgehärtet, sichert man es gegen aufsteigende Feuchtigkeit ab. Dazu nimmt man Dachpappe oder Bitumenbahnen. Diese Sperrschicht kann man mit Mörtel auf das Fundament kleben. Hat man die Eckpfosten bereits in das Fundament mit eingegossen, kann man den nächsten Schritt überspringen. Ansonsten ist hier eine weitere Variante, die mein beim Gewächshaus selbst bauen berücksichtigen kann.

Hierfür errichtet man den Korpus, welchen man mit verzinkten Flacheisen beziehungsweise Winkeln mit dem Fundament verbindet. Diese muss man mit einem Bohrer, möglichst gut am Fundament befestigen. Bei der Verwendung von Holz muss man zusätzlich auf eine Imprägnierung Wert legen. Ansonsten setzt man das Holz unnötig der Witterung aus. Wenn man ein Gewächshaus selbst bauen möchte, ist es außerdem wichtig den Körper zu versteifen. Dies kann man mit Winkeln und zusätzlichen Streben realisieren. Diese verbindet man quer mit den Eckposten des Korpus. Grundsätzlich gilt, je mehr Querstreben, desto stabiler, trotzdem sollte man es nicht übertreiben.

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Schritt 5: Dach und Seitenwände

Es ist wichtig, lichtdurchlässige Materialien zu verwenden, wenn man ein Gewächshaus selbst bauen möchte. Die Pflanzen brauchen Licht und Energie, um sich zu entwickeln. Hierfür eignen sich zum Beispiel Plexiglasplatten aus dem Baumarkt. Diese verfügen über 90% Lichtdurchlässigkeit und vergilben nicht. Sie sind dafür aber auch leider etwas preisintensiver. Zusätzlich kann man für noch mehr Schutz Platten mit Beschichtungen bekommen. Diese sorgen für eine Minimierung des Reinigungsaufwandes, da Regenwasser besser ablaufen kann. Außerdem erhält man somit die Lichtdurchlässigkeit.

Wichtig, beim Bau, sind bruchsichere und hagelfeste Stegplatten für das Dach, welche man ebenfalls im Baumarkt beschafft. Diese bieten durch die eingeschlossenen Luftschichten eine gute Isolierung und stabile Temperaturen. Die Stegplatten können man auch für die Außenwände nutzen. Wer ein großes Budget hat, um sein Gewächshaus selbst zu bauen, kann natürlich auch auf Glas zurückgreifen. Hier sollte man sich aber Hilfe von Profis holen. Auch die Platzierung für Belüftungsfenster und natürlich eine Tür muss man hier unbedingt beachten. So kann man gut die Temperatur im Gewächshaus regulieren und einfach für frische Luft sorgen.

 

Schritt 6: Das Gewächshaus einräumen

Nun gilt es das Gewächshaus einzuräumen. Wer schon das Gewächshaus selbst bauen konnte, kann mit großer Wahrscheinlichkeit auch die Blumenkästen für das Gewächshaus selbst bauen. Dies macht man am besten direkt im Gewächshaus. Hat man bereits Blumenkasten oder Hochbeeten, kann man diese nun in das Gewächshaus bringen. Als letztes geht es an das Bepflanzen der Blumenkästen und das selbst gebaute Gewächshaus ist fertig. Wer möchte, kann hier natürlich aus gut seine Gartengeräte lagern und schützt diese so ebenfalls vor der Witterung.

 

Warum lohnt es sich, das Gewächshaus selbst zu bauen?

Wer ein Gewächshaus selbst bauen kann, ist in der Lage tropische Verhältnisse zu simulieren. Licht, Temperatur und Luftfeuchte sind entscheidende Faktoren, wenn es um ideales Pflanzenwachstum geht. Die Pflanzen wachsen unter idealen Bedingungen auf und werden sich, im Vergleich zum Freiland, optimaler entwickeln. Ein Gewächshaus bietet auch Schutz vor allem, vor dem was von oben kommt. Vögel, Platzregen und Hagel sind Gefahren für die Pflanzen und die Pflanzen schädigen. Nicht winterfeste Pflanzen kann man zusätzlich in der kalten Jahreszeit im Gewächshaus unterbringen.

Der entscheidende Gewinn ist die freie Planung. Das Gewächshaus selbst zu bauen bedeutet, sich nach Belieben in Form und Größe auszulassen. Auch bei speziellen Gegebenheiten, wie ungünstiger Grundstückslage und Platzverhältnissen. Natürlich ist dieses Kleinprojekt auch nicht umsonst. Einen Großteil der Kosten geht auf das Konto der Seitenwände und des Dachs. Aus diesem Grund greifen viele auch auf alte Fenster zurück. Da diese aber aus echtem Glas bestehen, sind sie eher ungeeignet. Außerdem verfügen Plexiglas und Doppelstegmatten über bessere Isolierwerte.

 

Tipp: So hilft das WD-40 Multifunktionsprodukt

Das WD-40 Multifunktionsprodukt schmiert und pflegt nicht nur die Werkzeuge, mit denen man ein Gewächshaus selbst bauen kann. Zusätzlich schützt es auch noch die Komponenten des Gewächshauses selbst. Es schützt Metallteile, wie das Gestänge, Schrauben oder andere Verbindungen vor Rost und hält Feuchtigkeit fern. Gummidichtungen von Fenstern lassen sich damit ebenfalls schmieren und sind so weniger den Einflüssen der Witterung ausgesetzt. Sollte sich aufgrund der Wetterbedingungen etwas verziehen, lassen sich Komponenten mit dem WD-40 Multifunktionsprodukt schmieren und wieder einwandfrei verwenden. Sollte durch die Feuchtigkeit über längere Zeit etwas doch anfangen zu rosten, hilft das WD-40 Multifunktionsprodukt auch dabei. Es sorgt dafür, diese Komponenten einfach zu lösen.

Hier kann das WD-40 Multifunktionsprodukt online bestellt werden.